Die Synapse
Nachdem ich die Nervenzelle grob skizziert
und ihre Teile benannt hatte, wurde ich gefragt, wie den die Eingangssignale
in die Dendriten hineinkommen. Die Antwort: Über Synapsen.
Darauf hin sollte ich eine solche Synapse skizzieren.
Das sah dann ungefähr so aus:
Die Synapse stellt die "Schnittstelle" zwischen dem Axon der vorherigen
Nervenzelle und den Dendriten der nächsten
Nervenzelle oder einer motorischen Endplatte eines Muskels dar.
Kommt auf dem Axon ein elektrischer Impuls an der Präsynapse an,
so gibt diese die in den präsynaptischen Vesikeln eingeschlossenen Neurotransmitter
per Exocytose in den Synaptischen Spalt ab. Die Neurotransmitter diffundieren
dann zur Subsynapse (auch Postsynapse genannt) und heften sich dort an Rezeptoren der Natrium-Ionenkanäle, die sich
darauf hin öffnen. Durch das Einströmen der Natriumionen in die Subsynapse wird
dort die Spannung verändert. Die Natrium-Ionenkanäle, welche auf
Neurotransmitter reagieren, nennt man auch chemisch gesteuerte Natrium-Ionenkanäle.
Anschließend werden die an die Rezeptoren gebundenen Neurotransmitter enzymatisch deaktiviert
(Spaltung des Neurotransmitters) und zur Präsynapse zurückgeführt (wo er resynthetisiert wird).
Darauf hin schließen sich die Natrium-Ionenkanäle
wieder.
Bei mir stellte Herr Prof. Hülser die Zwischenfrage: "Wenn wir über Sachen wie Diffusion reden,
dann geht das doch sehr langsam. Wieso läuft die Übertragung des Signals dann trotzdem
relativ schnell?"
Antwort: Erstens ist der Synaptische Spalt relativ klein (ca.100nm). Damit ist der Weg, welcher
per Diffusion überwunden werden muß relativ kurz.
Zweitens erfolgt die Deaktivierung der Neurotransmitter durch Enzyme
recht schnell. Somit ist eine relativ schnelle Folge von Signalen möglich.
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